Audioformate ohne Qualitätsverlust

Wie auch bei der Bildbearbeitung gilt: Maximale Qualität. Sollte eine Kompression (= Verringerung von Datenmengen) benötigt werden, erfolgt diese erst beim Exportieren ins gewünschte Endformat. Dabei muss ein Kompromiss zwischen noch akzeptabler Soundqualität und zulässiger Datenmenge gefunden werden.
  • Sollte in maximaler Qualität vorliegen.
  • Kompression (= Verringerung von Datenmengen) erfolgt beim Export ins gewünschte Endformat.
  • Kompromiss zwischen noch akzeptabler Soundqualität und zulässiger Datenmenge muss gefunden werden
  • Es können nur eingeschränkt Daten reduziert werden, da ein Audiosignal eine scheinbar zufällige Struktur besitzt. Sich wiederholende Muster wie bei Bildern gibt es nicht.
  • Erreichbare Datenreduktion ohne Qualitätsverlust beträgt max. 75%.
  • Zwei Formate kommen zur unkomprimierten (verlustfreien) Archivierung von Sounds zum Einsatz:

WAV

  • Ürsprünglich aus der Windows-Welt, heute aber auch Standardformat für Mac.
  • Werden Sounds im WAV-Format unkomprimiert gespeichert, benötigt man 10,1MB pro Minute Sound in CD Qualität (= viel Speicherplatz wird benötigt).
  • Eignet sich nur zum Einsatz im Internet, wenn die gewünschten Sounds sehr kurz sind.

AIF(F) (Audio Interchange File Format)

  • War von Anfang an für den Austausch von Sounddaten zwischen unterschiedlichen Computerplattformen und Programmen gedacht.
  • Häufig vor allem auf Apple-Rechnern verwendetes Format.
  • Sounddaten werden ohne Kompression und damit verlustfrei abgespeichert.
  • Datenmenge entspricht bei gleichen Parametern der Datenmenge von WAV-Sounds.
  • Eignet sich nur zum Einsatz im Internet, wenn die gewünschten Sounds sehr kurz sind.

Audioformate mit Qualitätsverlust (in Arbeit)

Maskierung (in Arbeit)

Progressive Download und Streaming (in Arbeit)

Bitrate

Für die als Streaming bezeichnete Live-Übertragung von Sound im Internet ist die absolute Datenmenge unerheblich. Für diesen Zweck interessiert der Datenstrom d, der oft – wie im Englischen – als Bitrate bezeichnet wird. Er gibt die pro Sekunde anfallende Datenmenge an und besitzt die Einheit Kilobit/Sekunde [kBit/s] oder Kilobit per second [kbps]. Beachten Sie, dass Bit mit einem b abgekürzt wird.

Die Bitrate bezeichnet das Verhältnis einer Datenmenge zu einer Zeit, typischerweise gemessen in Bit pro Sekunde, abgekürzt als Bit/s oder bps. Sie bezeichnet die Ausgabemenge von Informationseinheiten bei digitalen, auf konstante Ausgabezeit gebundenen Multimediaformaten auf einer Zeitleiste. (Quelle: Wikipedia)

Es gibt drei Möglichkeiten, wie die Bitrate eingestellt werden kann:

CBR (Constant Bit Rate)

  • Datenstrom bleibt immer gleich (vorteilhaft zur Übertragung).
  • Vorteilhaft zur Übertragung.
  • Nachteilige Auswirkung auf die Qualität durch ständige Signaländerung
  • CBR hat an Bedeutung verloren.
Der Datenstrom bleibt immer gleich, was zur Übertragung vorteilhaft ist. Da sich das Signal aber ständig ändert, wirkt sich eine feste Datenrate nachteilig auf die Qualität aus. CBR hat deshalb an Bedeutung verloren.

VBR (Variable Bit Rate)

  • Bietet qualitativ bestes Ergebnis
  • Kann bei schlechter Internetanbindung zu Übertragungsproblemen führen
Bietet das qualitativ beste Ergebnis, kann aber bei schlechter Internetanbindung zu Übertragungsproblemen führen.

ABR (Average Bit rate)

  • Kompromiss zwischen CBR und VBR
  • durchschnittliche Bitrate kann vorgegeben werden
Stell einen Kompromiss zwischen CBR und VBR dar, indem eine durchschnittliche Bitrate vorgegeben werden kann.

MP3 (MPEG Layer-3) (in Arbeit)

AAC (Advanced Audio EnCoding) (in Arbeit)

WMA (Windows Media Audio) (in Arbeit)

RA (Real Audio) (in Arbeit)

OGG (Ogg Vorbis) (in Arbeit)

 

Quelle: Kompendium der Mediengestaltung, Band IV – Medienproduktion Digital (6. Auflage, 2014)


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